Tubby’s Corner

Gemurmel,
what da fuck,
bar der Tag,
lachst Fanfaren,
geplätterter Körper
zerlegt in lyncher Couch,
das TAS keno gewinnt,
too bad,
vom head to tail,
rülpst es laut den Raum hinab,
no, yesterday,
yeah man,
lieber nicht,
pump it up,
mit HEADMASTER bitte,
das Bild fehlt,
die Tür ist geöffnet,
Rauschen,
wohin das Ohr lauscht,
fishin‘ gehen,
was für ein Affront,
bullshit,
jauchzt es,
now check it,
nur was,
police sayn‘,
legalize it,
was nice to meet you,
mein Name ist Paul
mit dem Alpaca,
see ya,
ist abverkauft,
we are still workin‘ on that,
anyway.

Pyengana

Vom Meer hinauf die Berge
mühsam die Straßen westwärts erklimmen.
Blühend der Wegesrand und Farne
ruft der Regenwald dies Tal hinab.
Ein neues Landbild entstanden,
abgedruckt im reisenden Auge,
dies Delta sei umarmt:
Neugierig grasen Kuhherden,
schmackhaft die grünen Weiden,
gewölbt der dunkle Rücken im Sonnenlicht
und über allem thront Mt. Victoria,
welch‘ sanfter Sieg der Natur,
ein Menschenkind zufrieden.

Nicht vergessen

​Fällt Zauber Dir ins Herz
und spielen die Gefährten
in den fremden Wipfeln freudig auf.
Weist das Leuchten gelber Gräser,
das Funkeln des Tasmanischen Meers,
der Rücken dieses wilden Bergs
Dir den Weg.
Und bist du unter der Mittagssonne
schwerbeladen ganz Muskelkraft,
am Abend tief gebeugt über Essen
und dem Blatt Papier.

Was willst du mehr?

Erinnere Dich der vielen freundlichen Gesichter,
der Worte der Hilfe, der Warnung, der Zuversicht.
Denk‘ an die großartigen Gespräche
mit Menschen aus aller Welt.
Welch‘ ein Frieden in diesem Leben liegt.

Was durftest Du mehr erhoffen?
Warum so dürr und karg?
Woher der Mangel,
der dich unruhig dursten lässt?

Es ist Tag,
verloren schweift der Blick des Rastsuchenden nach Schatten,
heut‘ ruhen,
wissend,
dass er Sie vermisst.

Weeping Willow

​Was kümmern mich die Tage über leerem Blatt Papier, wenn golden das Leben in den Augen strahlt und grün der Grund des Atems die Welt des Seins begrüßt?

Was braucht es uns an diesen hellen Tagen, an denen Lichterspiele Wolken, Wellen, Land bezeichnen, wo das Rot des Morgens sich ins Gelbtürkis des Tags zu Abendrot umfließt?

Bin ich Dichter, um schreibend zu umranden, wenn Schönheit sich den Weg zum Inneren bahnt. Wo bleibt der Schmerz, der Bitterklang – darf er denn fehlen?

Ist es mir just Antwort, im Sturm der Gezeiten hier unter den Fängen einer Weeping Willow zu liegen und im Windesrauschen traurig zu verstummen.

Was bleibt?

Westwärts, ohne Rast,
Meile für Meile ein Stein,
der weiß,
Abends am siebten Tag
stillt sich ein Herz zum verstummten Mahl
in die tränenbeladene Nacht.

Nordwärts, Heimat,
schlaftrunkene Augen auf endlosen Straßen,
durch Verzicht
wird Liebe bekannt,
im dahintreibenden Schiff zwei gläubig hoffende Vermählte,
Gelächter zieht auf.

Südwärts, neuer Horizont,
zurück in die erlaubte Stadt,
ein Herz
zum Aufgang bewegt,
ist es der alten Versandung entschwunden?
Heilt die Zeit diese Wunden?

Ostwärts, Sterne,
die Geschichten sind geschrieben,
erinnere dich
am Jenzig und Fuchsturm der vergrabenen Schätze,
pssst, schlägt es ins nackte Gesicht:
im Kreise nur drehst du dich.

Mutter

Wie oft schon sah ich dich am Himmel strahlen, fein deine Züge, wie auch dein Lächeln über mir und deine Augen wiesen mir den Weg, vorauszugehen mit unbekümmertem Herzen, darauf zu schauen, wie erhaben sich das große Ganze gibt.

Wie Mutter du bist, hast mich aufgezogen, verwandelt, nicht fallen gelassen und als du im Sterben lagst, hast du so tapfer dein Leid ertragen und deine Zweifel, die stets großgeschrieben waren, nie Anderen übertragen.

Und als du des Lebens vom Krebs zerfressen unendlich müde warst, fehlte ich schluchzend in voller Fahrt an deiner Seite und wollt‘ dich doch begleiten beim Hinübergehen.

Und du? So wahr du meine Mutter bist, gehst jetzt an meiner Seite, durch ferne Wälder, über Wiesen, entlang der Buchten und Seen und lehrst mich, du Strahlende, dass ich den Tod nicht fürchten muss.