Blätter

Wenn der Herbst auf leisen Sohlen
langsam mit dem Schritt der Zeit
durch die schwankend-hohen Blätterkronen
bunt und müd zur Erde eilt;

Und dieses Eilen, das nun keins mehr ist
ein Fallen schon, doch lieber wollt es weilen
im lichten Raum, der durch die Lüfte bricht
und freudig auf der Stelle bleiben.

Doch nichts ist stetig, nichts ist gleich,
alles ist ein kommend geh´n,
am Anfang schwer, am Ende leicht,
so komm nun, dass die Schatten weh´n.

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Shark Mule
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