An Dich

Auf den hohen Hügeln liegt noch etwas Schnee,
doch in den Tälern blühen Schneeglöckchen
und Knospen springen an den Zweigen hervor.

Nur Schmetterlinge fliegen keine,
weil sie alle, nur Deinetwegen,
alle in meinem Bauch flattern!

Gerne möchte ich Dir so vieles,
vieles sagen, vieles fragen,
möchte mit Dir Zeit erleben,
Dich berühren und Dein Lachen spüren.

Aber meist verbieten Sätze mir,
wie „in Besprechung“ oder „Nicht stören!“,
dass ich an Deine Türe klopfe.

So warte ich den ganzen Tag,
dass Du mir schreibst ein liebes Wort;
aber einer vergeht, wieder andere…
nur Schmetterlinge tanzen Deinen Namen.

Stumm suche ich Deine Nähe.
Vielleicht kreuzen sich unsere Wege
im flatternden Licht der Liebe?

Es flüstert der Wind im Rosenbusch sein Lied.
„Nichts ist hoffnungslos, solange man liebt!“
… Doch bald …, wenn der Frühling Blumen
in leuchtenden Farben auf die Erde zaubert,

werde ich mein schweres Herz lenken,
Dich Dulcinea del Toboso taufen und
den Schmetterlingen die Freiheit schenken.

Nicht vergessen

​Fällt Zauber Dir ins Herz
und spielen die Gefährten
in den fremden Wipfeln freudig auf.
Weist das Leuchten gelber Gräser,
das Funkeln des Tasmanischen Meers,
der Rücken dieses wilden Bergs
Dir den Weg.
Und bist du unter der Mittagssonne
schwerbeladen ganz Muskelkraft,
am Abend tief gebeugt über Essen
und dem Blatt Papier.

Was willst du mehr?

Erinnere Dich der vielen freundlichen Gesichter,
der Worte der Hilfe, der Warnung, der Zuversicht.
Denk‘ an die großartigen Gespräche
mit Menschen aus aller Welt.
Welch‘ ein Frieden in diesem Leben liegt.

Was durftest Du mehr erhoffen?
Warum so dürr und karg?
Woher der Mangel,
der dich unruhig dursten lässt?

Es ist Tag,
verloren schweift der Blick des Rastsuchenden nach Schatten,
heut‘ ruhen,
wissend,
dass er Sie vermisst.

Was bleibt?

Westwärts, ohne Rast,
Meile für Meile ein Stein,
der weiß,
Abends am siebten Tag
stillt sich ein Herz zum verstummten Mahl
in die tränenbeladene Nacht.

Nordwärts, Heimat,
schlaftrunkene Augen auf endlosen Straßen,
durch Verzicht
wird Liebe bekannt,
im dahintreibenden Schiff zwei gläubig hoffende Vermählte,
Gelächter zieht auf.

Südwärts, neuer Horizont,
zurück in die erlaubte Stadt,
ein Herz
zum Aufgang bewegt,
ist es der alten Versandung entschwunden?
Heilt die Zeit diese Wunden?

Ostwärts, Sterne,
die Geschichten sind geschrieben,
erinnere dich
am Jenzig und Fuchsturm der vergrabenen Schätze,
pssst, schlägt es ins nackte Gesicht:
im Kreise nur drehst du dich.

Farewell

Ein fliehender Hauch die letzte Nacht,
geschwungen die geflügelten Abschiedstöne
aus den Kaskaden der Erinnerung
und des vielen Eins weint schwarze Lilien,
ob des Wirrens des Erliebten.
Was der Hoffende sich erträumte,
das Bild ein Mondlicht
liegt gezeichnet im geblümten Meer
und Wellen der Momente rollen,
wo auch immer das Erfüllte
seine Spuren hinterließ.
Darin nun schimmert
das eine Gut,
ein Stein so weiß,
ein ewig Brennender,
berührte er das einst Geliebte,

ein Schmerz,
der nie vergeht.

Ich töricht‘ Ding

Das Herz ist wie ein Schmetterling,

beim ersten Treffen flogs dahin

zu Dir! Ich töricht‘ Ding!

Zu Dir! Ich töricht‘ Ding!

 

Die Liebe ist schön, oh Liebe sing‘!

Mein Herz es jauchzt und sprang so frei

zu Dir! Ich töricht‘ Ding!

Zu Dir! Ich töricht‘ Ding!

 

Die Sonne strahlt hell, welch ein Frühling,

wie Blüten am Zweige, mein Herze hängt

an Dir! Ich töricht‘ Ding!

An Dir! Ich töricht‘ Ding!

 

Oh schau‘ mein Glück, oh schau‘ Liebling!

Ich bringe Rosen, rot wie Blut,

für Dich! Ich töricht‘ Ding!

Für Dich! Ich töricht‘ Ding!

 

Nun gingst Du einfach wieder fort,

verliest mich ohn‘ ein böses Wort;

oh nein! Ich töricht‘ Ding!

Oh nein! Ich töricht‘ Ding!

 

Ich kann und mag es glauben nicht,

die Welt ist öd‘ und fürchterlich;

weg‘ Dir! Ich töricht‘ Ding!

Weg‘ Dir! Ich töricht‘ Ding!

 

Die Hoffnung schwindet Tag zu Tag

Verlor mein Herz, mein Leid ich klag‘,

an Dich! Ich töricht‘ Ding!

An Dich! Ich töricht‘ Ding!

 

Liebeskummer nimmt meine Hand

Und führt mich oft zum weißen Strand;

oh weh! Ich töricht‘ Ding!

Oh weh! Ich töricht‘ Ding!

 

Die Liebe springt ins Wasser tief,

ich folge dem Geiste, der mich rief;

oh ja! Ich töricht‘ Ding!

Oh ja! Ich töricht‘ Ding!

Werte Leser

Zuerst möchte ich Sie beglückwünschen,

dass Sie diese exklusive Webseite in den Weiten

des Internets gefunden und ich somit die

Hoffnung hege, einen poetisch aufgeschlossenem

Menschen zu begegnen. Das ist doch ein Anfang!

 

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“,

aber leider auch nicht allein von Poesie!

Deshalb bin ich an höheren Spenden

Interessiert :o), aber auch monatliche

Daueraufträge würde ich begrüssen!

 

Wenn dies gerade zu lustig oder unpassend,

wäre ich auch von einem guten Jobangebot

angetan oder einem Verlag, der den Kinderroman

<Nur ein Boxer kann das> veröffentlichen würde.

Aber auch Gedichtbände, Kurzgeschichten warten…

 

Poet, Literat, Schriftsteller, Redakteur, Journalist,

Designer, Weindegusteur, Künstler, Abenteurer,

Forscher, Weltreisender, Schatzsucher, Glücksritter,

Spieler, Dozent, Schachtrainer, Musiker, Philosoph und

Märchenvorleser gehören zu meinen Lieblingsanstellungen!

 

Falls Sie also in einen guten Zweck investieren möchten,

– nein, Sie brauchen kein neues Auto oder neue Schuhe –

Schreiben sie bitte einen Kommentar und ich werde Sie,

falls ich Zeit habe, – ja, den Rest können Sie sich denken,

oder vorstellen, oder einbilden, oder was auch immer ;o)